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Implantate bei mehreren Zahnlücken

Jürgen, 46 Jahre, hat eine heimliche Leidenschaft für Nusskuchen. In seinem letzten Stück hatte sich jedoch eine Schale versteckt. Diese wurde Jürgen zum Verhängnis. Die Seitenwand eines plombierten Zahnes brach komplett weg. Der angrenzende Backenzahn fehlt Jürgen schon länger.

In unserer Praxis haben wir in einem detaillierten Beratungsgespräch verschiedene Lösungen erörtert.

  1. Die große Lücke wird durch einzelne Implantate geschlossen. Das heißt, jeder fehlende Zahn wird durch eine eigene „künstliche“ Zahnwurzel ersetzt. So wäre der Ursprungszustand seiner Zähne wieder hergestellt.
  2. Da in Jürgens Fall die Zahnreihe zum Ende hin offen ist, wir sprechen hier auch von einer Freiendlücke, bot sich eine implantatgetragene Brücke an. Bei dieser Lösung verankern wir nur zwei Zahnimplantate im Kieferknochen. Mit der Brücke verbinden wir mehrere Zahnkronen miteinander und befestigen diese dann auf den Implantat-Körpern. Würde es sich um eine größere Lücke handeln, kann man auch mehrere Implantate setzen.

Die implantatgetragene Brücke ist eine sehr gute Alternative zur herausnehmbaren Teilprothese. Denn eine Teilprothese benötigt Halt. Dieser Halt wird bei den benachbarten Zähnen gesucht. In der Regel werden diese beschliffen und die Prothese mit Metallklammern daran befestigt. Auf Dauer überlasten die Metallklammern die Haltezähne und ein weiterer Zahnverlust kann die Folge sein.  

Jürgen entschied sich letztendlich für eine implantatgetragene Brücke, denn hier werden keine weiteren Zähne in Mitleidenschaft gezogen. Bereits im Vorgespräch lies er uns wissen, dass er panische Angst vor dem Eingriff hat. Da wir in unserer Zahnarztpraxis auch unter Lachgas sowie Vollnarkose behandeln, sah Jürgen beruhigt der Behandlung entgegen.

Nachdem sämtliche Voruntersuchungen positiv verliefen, setzten wir Jürgen zwei „künstliche“ Zahnwurzeln aus Titan ein. Damit er während der Einheilungsphase auf der betroffenen Seite auch beißen und kauen kann, wurde eine provisorische Versorgung vorgenommen. Von alldem bekam Jürgens nichts mit. Er lag aufgrund einer Vollnarkose während der Behandlung in ruhigem Dämmerschlaf.

Nach ca. 6 Monaten waren die Implantat-Schrauben eingeheilt. Danach bekam Jürgen seinen endgültigen Zahnersatz in Form einer Brücke auf die Implantate gesetzt.

Jürgens neue Zähne sitzen sicher und fest, als wären es seine eigenen. Heute beißt er wieder gerne in Nüsse und kann unbeschwert Lachen. 

Nächster Infoabend Implantate

Infoabend Implantate kamm

Dienstag, den 18.09.2019 um 18.30 Uhr

Praxis für Zahngesundheit
Dr. Jeannette Kamm
Waldstraße 36
90763 Fürth

Telefonische Anmeldung unter:

(0911) 766 52 52